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 Erntedankmesse am  25.09.2021

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Vikar Lukas Hellekes

Klausheider Kompaniechef und Stellvertreter

Ulrich Kurte und Sven Antpöhler

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  Wir bedanken uns beim Klausheider Schützenteam für Idee und Gestaltung des Erntealtars.

Mit dabei:

 Angelika Auster

 Petra Bonke

 Petra Kückmann

 Gabi Relard

 und Lothar Auster 

Eine gute  Planung und gute Vorbereitung ist schon erforderlich um so einen schönen Erntealtar zu gestalten.

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   Einführung in den Grundgedanken des Gottesdienstes  2021 

 

 Erntedankmesse 2021

 Fluten, Hitze, Sturm und Brände - Ernte-Sorgen ohne Ende. 

 Unter diesem Leitgedanken wurde der diesjährige Erntealtar aufgebaut. 

 Früchte, Ähren und Brot, Blumen und Gemüse liebevoll am Altar arrangiert: Erntedank ist ein Fest das in seiner üppigen Pracht perfekt den Anlass

 ins Bild bringt. An Erntedank sagen Christen, wie das Wort suggeriert, Danke für die Ernte.

 In der heutigen Zeit geht es dabei mehr um die Ernte im übertragenen Sinne. Auch wer das Glück hat, sein Essen im Laden kaufen zu können,

 ist auf den funktionierenden Kreislauf der Natur angewiesen.

 So danken wir Gott für die Schöpfung und einmal mehr im Vaterunser um das „tägliche Brot“.

 Die Schöpfung und unsere Ressourcen stehen an Erntedank im Mittelpunkt. Und so ist dieser Tag auch als ernste Aufforderung zu verstehen,

 sorgsam mit dem umzugehen, was uns von Gott geschenkt ist. Gerade in Zeiten des Klimawandels stehen unsere Lebensweise und unser

 Umgang  mit Lebensmitteln auf den Prüfstand.

 Wie sagen wir heute (Ernte)dank?

 Nach wie vor halten Essen und Trinken Leib und Leben zusammen. Aber noch im 19. Jahrhundert haben die Menschen den Wechsel von Saat

 und Ernte intensiver wahrgenommen. Eine gute Ernte sicherte das Überleben der Familie während des Winters - eine schlechte Ernte konnte den

 Tod bedeuten. Heutzutage erhält das Erntedankfest durch die Globalisierung und weltweite Handelsbeziehungen andere Schwerpunkte: 

 Es stehen immer mehr ökologische Aspekte im Vordergrund. Der Dank für die Ernte ist verbunden mit verantwortlichem ökologischen Handeln.

 Gesunde, unbedenkliche Lebensmittel sind "Luxusgüter" geworden. Die allgemeinen und weitestgehend selbst verursachten Klimaveränderungen

 und dadurch vermehrt auftretenden Naturkatastrophen stellen unsere als sicher geglaubte Nahrungs- und Energieversorgung langfristig wieder in

 Frage.

 Unser Erntealtar hat deshalb auch eine zweite Seite. Dort sollen die aktuellen Katastrophen der letzten Zeit thematisiert werden. 

 Fluten, Hitze,  Sturm und Brände

 Hochwasser in Deutschland

 Mehr als 160 Tote und viele Verletzte forderten Hochwasser in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern.

 Viele Menschen verloren ihr Hab und Gut.  

 Hitzewelle in Europa:

 Neuer Hitzerekord in Sizilien von 48,8 Grad.

 Sturm:

 Ein Tornado fegte über Ostfriesland hinweg und hinterließ eine Schneise der Verwüstung.

 Knapp 50 Häuser wurden zerstört und sind teilweise unbewohnbar.

 Waldbrände:

 in Spanien, Italien, Türkei und und und…

 Die diesjährige Getreideernte fällt insgesamt zum wiederholten Male unterdurchschnittlich aus", Häufiger Hagel und Starkregen haben gezeigt,

 dass wir die Auswirkungen des Klimawandels direkt zu spüren bekommen.

 Erntedank macht einmal mehr deutlich, dass wir für den Planeten Verantwortung übernehmen müssen, damit die Zukunft nachfolgender

 Generationen gesichert werden kann.

 

 „Gott sei Dank zum Erntedank“

 

    Text: Lothar Auster                                                                          

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Fotos und Gestaltung: Medienbeauftragter der Klausheider Kompanie HAns-Jürgen Frantzke